Ein paar Bilder aus Ornbau
Nürnberg (re) Schon zur Tradition geworden ist das alljährliche Infotreffen des Vereins der Heckflossenfreunde, kurz VDH genannt. Da Ornbau nicht wirklich weit von Nürnberg entfernt liegt habe ich die Gelegenheit genutzt und mir das bunte Treiben dort und vor allem die unzähligen Oldtimer der Marke Mercedes Benz angesehen.
Schon auf dem Besucherparkplatz gibt es mehr Klassiker und echte Oldtimer von Mercedes Benz zu sehen, als man sonst das ganze Jahr über zu Gesicht bekommt. Von der guterhaltenen S-Klasse W126 bis hin zum Ponton ist alles vertreten. Richtig spannend wird es dann aber im Ortskern selbst, wo die Mitglieder des VDH ihre Fahrzeuge abgestellt haben.
Vom Bewirtungsplatz ausgehend schlängelten sich die Stände der mehr oder minder professionellen Teilehändler den Straßen entlang. Ich habe selbst nur vereinzelt Stichproben gemacht umd bei Dingen, die mich selbst interessierten, Preise zu erfragen. Ich hatte aber den Eindruck, daß das Preisniveau auf nie gekannte Höhen gestiegen zu sein scheint. Vielleicht suche ich aber auch nur das Falsche und muß eben damit leben, daß für sehr schwer zu bekommende Sachen auch sehr hohe Preise bezahlt werden müssen.
Wie in jedem Jahr gab es auch heuer viele gut besuchte Workshops. So konnte man z.B. (nach Anmeldung natürlich) seinen /8 auf eine Bühne hieven und von unten akribisch begutachten lassen. Stichwort: "Die Gemeinheiten des /8". Hier war der Platz unter dem erhobenen Wagen immer komplett belegt.
Leider hatten die Ornbauer 2005 nicht ganz so großes Glück mit dem Wetter, aber zumindest am Samstag nachmittag herrschte Trockenheit und gute Stimmung. Eine kleine Anekdote darf ich noch einfügen: Ich hegte die Hoffnung, auf dem VDH-Treffen endlich einmal MIchael "Gismo" Behrens von der Sternzeit treffen zu können. Ich wußte, daß er den gleichen Wohnwagen wie ich besitzt, nämlich einen Tabbert Krone Senator von 1977 und er hatte vor, mit diesem Wohnwagen anzureisen. So ging ich über die zum Campingplatz umfunktionierte Wiese eines ortsansässigen Bauern und entdeckte tatsächlich einen Tabbert Krone Senator. Ich sprach also das Trio an, das in größter Zufrieden- und Gemütlichkeit vor dem Wohnwagen saß, wem das gute Stück denn gehöre. "Dem Michael" hieß es unisono. Der sei aber gerade Duschen. Na wunderbar, dachte ich! Das kann doch nur Gismo sein! Wir unterhielten uns kurz über dieses und jenes, um die Wartezeit zu überbrücken. Doch nach ein paar Minuten wurde ich dann stutzig: Sprachen wir vom selben Michael? Nein! Mitnichten! Der Abgleich des Nachnamens endete dann leider negativ, worauf ich mich wieder trollte. Aber lustig war's trotzdem und irgendwie ist die Welt doch ein Dorf.
Gismo habe ich dann beim Weggehen doch noch getroffen und wir wechselten ein paar kurze und aufschlußreiche Sätze.
Die restlichen meiner Bilder findet ihr wie immer
in einer Galerie zusammengefaßt.
Text/Fotos:
Rüdiger Engel