Beiträge von 560er_Fan

    Ich bin gestern gerne mit meiner Indian unterwegs gewesen. Ok - keine Sicheheitsklediung - kurze Hose und T-Shirt, Helm und eine Zigarre ...
    Ich wusste gar nicht wie angenehm es sein kann, wenn man mit max. 75 km/h bei heißem Wetter mit leichter Bekleidung durch die Gegend cruist.....,.

    Das hätte ich nicht gedacht, dass es Dir genau so gegangen wäre ... aber manchmal ist das tatsächlich so oder so ähnlich.

    Allerdings sind meine Sicherheitskleidungsstücke dem allgemeinen Trend entgegen mir derzeit eher weit. Eine kleinere Lederjuppe hab ich bereits gekauft, die teure Rukka-Jacke hat einige Verstelllaschen, die ich auf ganz eng gestellt habe- nun gehts recht easy.

    Mit gemäßigten Enduro-Reifen kann man vortrefflich auch auf Asphal fahren. Wenn es welche für die Four gibt - warum nicht.

    Alternativ einen Straßenreifen nehmen, der insgesamt etwas weicher vom Gummi her ist. Dann verlieren auch Holperstrecken und Schotterpisten ihren unagenehmen Touch.

    Herrlich - wieder eine von Willy's Erzählungen!

    Auch wenn nur ein kleines bisschen Realität dran ist, so kann ich mir es gut bildlich vorstellen.

    Deshalb: Erst wenn das Mopped draußen steht, alle Utensilien gecheckt sind, ziehe ich die Schutzjacke an, dann den Helm auf, starte das Krad, ziehe dann die Handschuhe an und dann erst gehts los.

    Außer ich möchte während der Fahrt genüsslich eine Zigarre rauchen - dann verzichte ich auf das Anziehen von Handschuhen.

    Motorradfahren - auch bei mir ein Thema, das sich geändert hat.

    Ich gehöre - anders als Willy - immer noch zu den Fahrern, die es gelegentlich mal fliegen lassen, mit Schmackes aus Kurven raus beschleunigen oder auch mal eine größere Strecke zuügig zurücklegen.

    Seit 19 Jahren gehört eine FJR 1300 zu mir. Kann alles (gut) und gibt keinen Anlass zum Meckern. Nun ist das Bessere des Guten Feind, wie man weiß. So habe ich übe viele Jahre immer wieder Motorräder getestet, die besser sein sollten als die FJR. Meist Reiseenduros, die meiner Statur entgegen kommen oder unverkleidete großvolumige Straßenmotorräder, also aus der Gattung BMW GS oder BMW Roadster (wie die jetzt heißen) und Konsorten.
    Letztes Jahr war ich bei einer Ducati Multistrada fast weich geworden. Aber Kette und Trinkgewohnheiten ließen mich noch mal nachdenken. Auch die kürzlcih gefahrene neue Triumph Tiger war es nicht: langweiliger Motor ohne Emotionen, ambitionierte Kostenstruktur ...

    Meine Indian Chieftain hingegen etabliert sich immer mehr. War es anfänglich der Wusch meiner Frau, doch mal etwas "Altersgerechtes" zu fahren und das Sponsoring dieses zusätzlichen Motorrades als Geschenk zum 60. genieße ich immer öfters das genüssliche Touren. Hätte ich ein paar Jahre davor nicht von mir gedacht ...


    Ich kann mich sehr schwer von einem lieb gewonnenen Motorrad treffen - ganz anders als Willy. Und ich trauere immer noch einigen Motorrädern nach, die ich verkauft habe. Da war z.B. die Honda VTR 1000 Firestorm, V2-Hammer und damals genialer Sportler mit Dampf aus dem Keller.


    Aber auch die Honda XL 500 R mit Mono-Federbein hinten war abgesehen von immer wieder auftretenden Undichtigkeiten am Motor ein Motorrad, das ich sehr geliebt habe. Anders als die Kollegen, die sich mit dem Ankicken der XT 500 schwer taten, ging das bei der Honda aufgrund automtaischem Deko-System eher einfach ohne Verletzungen. Und mit geeigneten Reifen war ich in Kurven oft der King.


    Wie in vielen Jahren fahre ich auch dieses Jahr wieder in die Schweiz zu einem Freund, der jährlich eine Motorradfreizeit organisiert. Dieses Jahr das erste Mal mit der Indian. Seit ich 60 bin gern mit Motorrad während 730 km Anreise im Anhänger. Mal sehen, wie ich in der Gruppe "Genussfahrer" glücklich werde. Sonst war ich immer bei den "zügigen Fahrern", die ich zeitweise anführte. Die das jetzt als Scout machen, sind eher daruf bedacht, dass niemand einen Strafzettel bekommt ..... Ja, ist teuer in der Schweiz ... man kann jedoch wo 80 erlaubt ist auch 80 fahren ... Schau mer ma.

    Audi hat eine Abteilung "Audi Tradition" etabliert. Dort erhält man in einem shop Originalteile. Der shop ist nicht so umfangreich wie beispielsweise bei Mercedes, aber immerhin gibt es was. Auch kann man dort nach einem bestimmten Teil nachfragen und bekommt Antwort, ob so etwas nachgefertig irgendwo anders erhältlich ist.

    Ich hatte dort wegen Getriebeersatzteilen für einen Audi S6 plus Avant (den ersten von der Quattro GmbH gebauten Typ) gefragt. Von dem Fahrzeug wurden insgesamt nur ca. 850 Stück gabaut. Die Wellen gab es leider nicht mehr. Die Mitarbeiterin von Audi Tradition hat sich sehr bemüht, rumtelefoniert und sich dann bei mir gemeldet und ihr Bedauern ausgedrückt. Allerdings gäbe es noch ein komplettes Getriebe - zum Schnäppchenpreis von 7.800€.
    Ich hab mit großem Glück ein Gebrauchtes sehr gut erhaltenes bei einem Schweizer Audi-Tuner gefunden. Passt, funktioniert bestens und ich hatte riesiges Glück!

    Ich habe eine Zeit lang ein kleines Lenkrad und breite Reifen drauf gehabt. Das Lenkverhalten ist nicht wiederzuerkennen. Das 42cm riesige Original-Lenkrad ermöglicht zwar größeren Fahrern den noch akzeptablen Blick auf alle Instrumente, ist aber sonst eher in allem hinderlich. Es wurde angeblich so groß gemacht, weil man bei Ausfall der Servounterstützung dann noch ausreichend Lenkmöglichkeiten mit vertretbarem Kraftaufwand hätte.

    Ein 40cm oder gar 38cm Lenkrad und zumindest breitere Felgen und/oder breitere Reifen vorn beschränken zwar den Komfort etwas, bewirken aber ein definitiv erheblich direkteres Lenkverhalten.

    Die Lenkung macht auch einiges aus. Lenkspiel hat ein 107er SL immer. Dieses wird verstärkt durch ausgeschlagene Spurstangenköpfe. Kannst Du leicht prüfen.

    Das Lenkungsspiel kann man schlecht einstellen, lediglich den Reibwert etwas erhöhen, um das schwammige Lenkverhalten etwas abzumildern. Revision des Lenkgetriebes ist machbar, allerdings eher schwer einen dafür zu finden, den man bezahlen kann.

    Hallo Micha,

    freut mich, dass Du Dich noch mal aufraffst, uns diese Plattform zur Kommunikation wieder fit zu machen! Herzlichen Dank bereits im Voraus!

    Für die Gestaltung der Seite fänd ich eine Art Slideshow auf der Startseite ganz schick. Dann wird man nicht mit einem vielleicht älteren oder nciht merh aktuellen Bild begrüßt.

    Ansonsten mach das, was einfach einzurichten und vor allem einfach im Betrieb zu handeln ist!

    Herzliche Grüße!

    Meine Frau fand eine C3 toll. Wollte sie gern haben. Dann fuhr sie das erste Mal damit:
    An der ersten Kreuzung musste sie um diese einzusehen gefühlt so weit in die Kreuzung reinfahren, dass sie schon mit dem Vorderwagen halb in der einmündenden Straße drin zu stehen schien.

    Dann war der Sprit nach kurzer Zeit alle. Die Tankanzeige ist ja eher ein Schätzeisen ... Das Auto ruckelte, zum Glück war dann eine Tanke an der Straße ...

    Nun bremste sie wie sie es bei ihrem 1er BMW gewohnt war, kam aber in der ersten Einfahrt der Tanke nicht rechtzeitig zum stehen und musste die zweite nehmen - wohl gemerkt im ausrollen mit stotterndem Motor. Und ohne Servounterstützung mit einem gefühlt 15 m großen Wendekreis und nur 1,5 Umdrehungen des Lenkrads von Anschlag zu Anschlag fühlte sie sich fast außer Stande, ordentlich an die Zapfsäule zu rangeiren.

    Nach dem Tanken (zu ihrer Freude braucht die nur das einfachste Benzin) sagt ich ihr, sie möge mal die Beschleunigung nutzen. Sie empfand das Geräusch als Getöse und ungehöriges Brüllen ohne wirkliche Beschleunigung ... (Sie erwartete so was wie bei meinem Audi S6)

    Sie brachte den Wagen zurück mit der Bemerkung: Sieht toll aus, hab aber keinen Stellplatz dafür ... Fahren würde sie eher weniger damit ... Und außerdem würden die Gurte schlecht sitzen und die Gutschlässer kaum ordentlich bedienbar sein.


    Das Ende der Geschichte: Ich hatte einen 911er Porsche meines Partners angemeldet, um den eine Zeit zu fahren und zu testen. eEine Frau gefiel der weiße Hai und nun ist es ihrer .... Obwohl sie nur einmal kurz 160 km/h gefahren ist und meinte: Mehr braucht keine Mensch ... Und wenn ich den fahre darf ich in ihrem Beisein vielleicht mal 200 km/h fahren - danach gibt es Unmutsäußerungen.

    Alleine gefahren geht der Tacho über 290 km/h ...


    Also ansehen, sitzen, aussteigen, fahren .... alles wird individuell sehr unterschiedlich bewertet und empfunden.

    Genussfahren erlaube ich mir ab der Zeit des aktiven Ruhestands verstärkt zu unternehmen. Derzeit habe ich schon noch Termine, die den Tagesablauf mehr oder weniger bestimmen (obwohl selbst vereinbart). Da ist die Ruhe und Gelassenheit noch nicht so richtig angekommen. Schau mer ma.

    Hab F1 geschaut. Ist echt spannend gewesen. Allerdings find ich Ground-Effect und highspeed-Stadtkurse nicht unbedingt angemessen. Der Mick hatte einen Horrorcrasch. Voir 15 Jahren hätte er möglicherweise nicht überlebt.

    Und: wo müssen wir den noch überall Formel 1 haben? Veilleicht noch in Afghanistan? Das Spektakel auf die historischen Stätten des Motorsports projezieren fänd ich am besten. Aber da rollt nicht genug der Rubel (oder darf man diese Metapher jetzt nciht mehr nutzen?).

    Sehr cool fand ich übrigens das Duell Verstappen - Leclerc. So geht racing!

    Reifen - eines meiner Lieblingsthemen.

    Bisher vertrat ich gewöhnlich die Meinung, man müsse bei Reifen nicht sparen. Die Bridgestone auf meinem 107er sind inzwischen auch 10 Jahre drauf und sehen quasi noch neu aus. Ich würde mir nun einigermaßen günstige Reifen kaufen und die lieber wenn sie brüchig aussehen durch neue ersetzen. Da ich einen Kumpel habe, der mir die Reifen gegen einen Gefallen meinerseits aufzieht, wuchtet und montiert, ist dieses Thema für mich in Richtung: lieber öfters mal neu aber nicht unbedingt die teuersten migriert.

    Motorrad - andere Welt. Da kommt das möglichst beste für das Bike drauf. Wobei für meine Indian die Auswahl eher sehr beschränkt ist.

    Danke für die Blumen!

    Noch ein echter luftgekühlter Motor, echte Stößelstangen und 3 untenliegende Nockenwellen Das ganze nicht in Ami- sondern in Schweizer Qualität! Das hat mir gefallen!

    Bremsen gut, Fahrwerk gut (vielleicht etwas zu wenig Schräglagenfreiheit...), jetzt auch Sitzkomfort für mich gut.

    Und meine Lady sagt: Das ist das erste Motorrad, das Dir seinen Fahrstil aufzwingt. Und andererseites: Das ist jetzt erheblich weniger angestrengtes Sozialeben als mit den vorherigen Moppeds ...

    Früher sagte ich auch: wenn ich schnell fahren will, nehm ich das Motorrad. Heute kann ich das mit dem Auto. Dabei fühl ich mich auch altersbedingt etwas sicherer.

    Mein neuer Dienstwagen ab Mai, ein Arteon shooting break, darf offiziell 270 km/h fahren. Reicht für die meisten Situationen :saint: Und wenn nicht, dann darf der derzeit bei mir abgestellte 911er mal genutzt werden.

    Ja Willy, Du brauchst das nicht mehr... Ich brauche noch etwas Zeit um Deine Reife zu erlangen :S;)

    Ich hatte gerade den gegenteilige Gedanken:
    Als Motorrad sollte eine neue Duc Multistrada meine 2003er Yamaha FJR als Reisemotorrad ablösen .... hatte eine Vorbestellung - diese aber wieder storniert... Weiß nicht ob ich tatsächlich noch so viele längere Touren und Motorradreisen unternehme. Für hier und kurze Touren ist die Indian mehr als gut geeignet.

    Deshalb darf auch ein für vorübergehend angemeldeter 911er Porsche aus 2002 nun etwas länger bleiben. Auch wenn der zwischen 10 und 12 Liter / 100 km Super Plus braucht, wenn man seine Vmax von 285 km/h nicht ausnutzt. Das fällt jedoch schwer bei einem so agilen und relativ leichten Sportwagen.

    Ich überlege - wie Willy ja auch öfters getan hat, ob ich nun den SL verkaufe ... TÜV ist fällig, dabei soll nun endlich auch H-Abnahme erfolgen. Fahrzeug ist Ende letzter Saison komplett gecheckt, aufbereitet und eingemottet worden. Schau mer ma ... Wenn einer von Euch jemanden kennt ... sach einfach Bescheid.
    500SL Euro aus 1988, weiß innen blau. 123.000 km Preisvorstellung 32k € VB