Beiträge von Raggna

    Hi,

    ah mal wieder ein Politiker der die Fakten nach gut Dünken verdreht.

    Es gibt eine alte Kraftfahrerweisheit, mit dem Gang bergab zu fahren, in dem man ihn rauf fährt!

    Das Getriebe hat weniger Temperaturprobleme wie die Bremse.

    - wenn's mal aus der Entlüftung raucht, war's zu viel und man kann Öl auffüllen, sind die Bremsen abgeraucht, fährt man auf dem Hänger weiter.

    (das gibt es ab und an mal im Geländebetrieb/Untersetzung ohne Fahrtwind - G-Modell)

    Das bischen Schleppmoment bekommt der WT in den Automatikgetrieben gut weg, weil der Motor/Kühler bergab optimal arbeiten kann.

    Was viele bei Odtimern vergessen, ist die Heizung, die kann man im Notfall auch noch mit zur Kühlung nutzen.

    - wenn der Motor läuft.

    Die 107er hatten aber auch schon unterschiedliche Lüfterflügel bzw. SA Trope, für heiße Länder.

    Da gehörte ein anderer Kühler/Termostat dazu, ein größerer Ölkühler/WT-Automatik und ein anderer Deckel von der HA.

    Möglichkeiten der Verbesserung gibt's im DB-Baukaste, wenn man es braucht.

    Bei einer orginal montierten Anhängerkupplung, war davon schon Einiges verbaut.

    Das kann sich jeder überlegen, je nachdem wo man hin will und wie hart das wird, kann man aufrüsten.

    Viel Spass

    Gruß

    Th

    Hallo Thomas,

    wozu ein Kat einbauen: ?

    Weil einer eingetragen ist und der erst mit 40Jahren ausgetragen wird.

    Und ein letztes Mal zum Thema Luftwiderstand.

    Es ist richtig das der Luftwiderstand zum Quadrat steigt, hier aber "zu glauben und zu schätzen" ist unprofessionell.

    Laß es Dir mal von einem Physiker oder Aerodynamiker ausrechnen.

    - oder rechne: http://www.electromotive.eu/?page_id=12

    Drum muß man schon genau auch die Kommastellen beachten.

    Gruß

    Th.

    Hallo Poldi,

    danke, genau da habe ich schon zwei Tage gesucht und rumtelefoniert.

    Entweder unpassend, Schrott, oder nicht lieferbar, es gestalltet sich schwierig, wenn man genau den Kat vom 252PS Kat-Motor im 126iger sucht.

    Zweiflutiger Eingang, rechts und links am Getriebe vorbei, plus zweiflutiger Ausgang.

    Gruß

    Th.

    Jetzt ist der Kat nicht lieferbar!

    Hi,

    jetzt hatten wir uns ein Kat rausgesucht (W126) der "passt" und angeblich lieferbar ist (10St. in Germersheim), dann kommt beim Bestellen gleich die Absage.

    Nicht mehr lieferbar, warum weisen sie dann Bestand im EPC auf?

    Seit zwei Tagen suche ich jetzt so ein Kat.., mal schaun was mir noch so einfällt!

    Gruß

    Th

    Hi,

    ich möchte das Thema nicht überstrapazieren, laß es Dir mal von einem Aerodynamiker ausrechnen, es funktioniert.

    (cw bekannt; Querschnitt bekannt; Gewicht/Rollwiderstand kann man rechnen

    http://rc.opelgt.org/indexcw.php )

    Zu dem modernen Kernschrott nur eins, genau das meine ich.

    Turboschrott; untenrum auf volle Hose machen und obenraus vor lauter Hitze zurückregeln.

    Gruß

    Th

    PS: Abschließend ist mir noch mein 500E aus den 90igern eingefallen, das Fz hatte Probleme die Wärme wegzubringen und brauchte im Sommer eine geöffnete Motorraumabdeckung, damit nichts anbrennt. Und jetzt kommt da einer und behauptet, daß ein moderneres Fz mit besserm cw-Wert/geringerer Durchströmung fast das Doppelte an Wärme wegbringt. Wer das glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Und bitte traut den akutuellen Anzeigen im Kombiinstument nicht, damit wird der Kunde auch beruhigt, das sind Birnchen wie seinerzeit im Golf, blau = kalt, grün = warm, rot= zu warm.

    Hi,

    mag sein das es Ausnahmen gibt bei den (Edelstahl) Auspufflieferanten, leider habe ich noch keine solche Anlage gesehen.

    Schaut doch mal wie die Auspuffgummi's kalt und warm stehen, einmal nach vorne und warm deutlich nach hinten gedehnt, bei hunderten von Grad, tut sich da Einiges bei der Ausdehnung.

    Bei der Drehzahl von 6000U/min fährt ein W126(HA2,24) mit einem Abrollumfang von 2,05m ca. 320Km/h.

    Die Fahrwiderstände kann man ausrechnen, cw(0,36) x A bei Vx, plus Rollwiderstand.

    Ich hatte da mal ein schönes Exel-Programm auf dem Rechner, leider klappt da etwas mit dem Freischaltcode grade nicht.....

    Damit konnte man ziemlich genau ausrechnen, welche Leistung nötig wäre mit Fz Y, eine Geschw. X zu erreichen...

    Das funktioniert mit TÜV bestätigten 340PS.

    So genau kam es damals nicht drauf an, da die Bremsen, eher unterdimensioniert waren, bzw. auch aus dem Anzeigebereich des Tacho... da hatten die meißten Fahrer eh "Hosenflatter"...... bei freien BAB's.

    Was wollt Ihr bei einer K oder KE noch abstimmen, (bei einer D-Jetronik sieht es anders aus, geht aber auch)?

    Die Anlagen waren auf der sichern Seite abgestimmt, sprich rel. fett, bzw. die KE hat Lambda 1 geregelt und hat man Vollast gefordert, wurde auf Lambda 0,8 geregelt, das reicht eigentlich, wenn i.o..

    Gruß

    Th.

    Hi,

    genau die 126ger sind mit der Änderung und 2,24er Achse ü300 gelaufen, als 5Liter.

    Warum sonst hat Daimler dem vglb. 5,6 Liter eine 2,45er Achse spendiert?

    -

    Hub: Ab ca. 90mm Hub wird der wirksame Kurbelwinkel immer kleiner, folglich auch die Leistung.

    Ziel ist den Zündschwerpunkt ca. auf 5mm n.OT. zu haben, um den folgenden Druckanstieg in Kurbelwinkel umzusetzen.

    Das gelingt bei großen Hüben immer schwerer, weil der Kolben durch die KW so stark beschleunigt wird das kein Druckanstieg mehr übrig ist.

    Hat man bei einem Kurzhuber 70° wirksamen Kurbelwinkel, hat man bei extremen Langhubern obenraus nur noch 20° die übrig bleiben.

    Die Flammfront/Druckfront dehnt sich mit ca. 35m/sek aus. Ist der Kolben schneller... :-( 

    Die restlichen 700°KW müssen dann geschleppt werden. Drum geht Langhubern obenraus die "Luft aus".

    Oder schaut mal in die USA, warum die richtigen power Big-Block V8, alle nicht viel über ~3,6 inch Hub hatten.

    -

    Die HA ist auch noch ein Punkt an den wir wahrscheinlich ran müssen. Ob die 2,78(?) bleibt, da müssen wir auch schauen, was verfügbar ist.

    Bei meinem 129er will ich mit 6L auch auf 3,06 gehen, in Verbindung mit der 5G Automatik entspricht das einer 2,45er HA mit 4G Automatic.

    Damit hat das Fz ansprechenden Vortrieb, auch schon bei moderaten Drehzahlen und man kommt nicht in den Kick-Down.

    -

    Bei den ganzen Edelstahl-Nachrüstanlagen wird etwas vergessen, die orginal Daimler Anlagen sind aus Edelstahl X2CrNi18.9.

    Der ist zwar nicht rostfrei, aber gut schweißbar. Nimmt man rostfreien Edelstahl hat man zwei Probleme.

    1. der hochlegierte Stahl ist nicht so elastisch und reißt gerne, - wer schweißt das?

    2. der Ausdehnungskoeffizient ist deutlich größer und man hat meißt ein Platzproblem.

    - entweder klapperts kalt oder es klappert wenn der Auspuff richtig warm is!!! So viel Platz ist da unten nicht! :-(

    Achso Fächer: Bei den meißten Fächeranlagen geht der Schuss leistungstechnisch nach hinten los.

    Fast Alle die von mir/Kollegen nachgemesen wurden, kam weniger Leistung als vorher raus.

    Gruß

    Th.

    Hallo zusammen,

    warum passt die Anlage nicht mehr; ganz einfach.

    Die wurde von Schweißkünstlern so blöd verbaut (mit alten Motorlagern) das jetzt der Kram am Boden anliegt/nicht mehr passt.

    Wegen der Krümmer (zweiflutig) die elegant um die Lenkung rum gehen, geht da auch nur wenig anderes.

    Außerdem haben es die Schweißkünstler fertiggebracht die zwei Kats/Rohre so unglücklich zu verlegen, daß weder ein Ölwechsel im Getriebe, noch das Einregeln des neuen Automatikgetriebes am Modulierdruck möglich ist.

    Und dann geht's los, was nehmen und was ist verfügbar?

    Der verbaute M117.962 hat inzwischen notgedrungen schon 5,7Liter, drum ist Leistung eh nicht so das Thema.

    Eher die Übertragbarkeit. :-) 

    Die Motoren waren alle leistungtechnisch unterbewertet, ganz besonders der M117 252PS-Kat Motor.

    In der S-Klasse liefen da gute Exemplare bis an den Drehzahlbegrenzer. (mit der 1mm Änderung :-) )

    Im SL geht es mehr um Leistung untenrum, mit mehr Hub wird der wirksame Arbeitshub immer kleiner.

    Drum geht da der Schuss in der Spitzenleistung eher nach hinten los.

    Fächerkrümmer und sonstige Sachen, bringen bei einer kompletten Anlage zwar ein paar PS, das steht aber in keinem Verhältniss zum Aufwand und Kosten.

    Leider bekommen wir den Kram erst in 10Jahren ausgetragen, drum müssen wir hier mit einem Kompromiss leben.

    Gruß

    Th.

    Hallo zusammen,

    nachdem der Motor im SL jetzt drin ist und läuft, passt das Kat und Rohrgewürm von vorne nicht mehr.

    (Mit neuen Motorlagern steht der Motor jetzt einiges höher und der Kram passt nicht mehr drunter)

    Hat einer noch so was rumliegen, oder weiß wer etwas hat?

    Danke

    Gruß

    Th.

    Hallo Hartmut,

    so viel bezahle ich nicht für Öl, aber man muß die Anfahrt in den Werksverkauf, auch mit berücksichtigen. :-)

    Dann liegts auch so bei 5€/Liter.

    Inzwischen brauche ich keine drei Ölwechsel/Jahr bei den Auto's mehr. Mal schaun wie ich das dann mache?

    Gruß

    Th

    Hi,

    danke für die Links. Die CRF1000 ist etwas anders, als die alten AT's. Bei meiner Varadero mit dem alten V-zwo war das ggü dem jetzigen "Twin" ein lauwarmes Gemüsesüpple. Man sieht die Kerze, man fühlt sie, aber der ZKSchlüssel(14SK) geht nicht rein, weil man gleichzeitig Kühler, Verbindungsschlauch und ZKLeitung weghalten muß, - saueng.

    Hat man Ihn drin (kl. Ratsche), ist die Kerze so festgegammelt (in 2J), daß man sich die Finger aufschlägt, wenn sie losgeht, nur eklig....

    Ok, in meiner Garage hätte ich mehr Licht gemacht und mehr geheizt, das war auch Sche...

    Die meißten Klipps habe ich gar nicht gesehen (schwarzer Klipps in schwarzem Plastikteil) und dann in einer Entfernung bei der meine Brille nicht funktioniert...

    Früher war das Alles besser, da hab' ich besser gesehen und Kerzen waren in zwei Minuten gewechselt (RD 350). :-) 

    Früher hatten die Vollsynteten auch noch nicht die richtigen Additive für Nasskupplungen drin.

    Bei dem Temperaturproblem hat noch was anderes reingespielt, Öl gibt (nimmt auf) insgesammt die Temperatur 4x schlechter ab als Wasser!

    -

    Zum Öl,

    wie schon geschrieben bei dem Thema ist viel Glaube und nicht wissen im Spiel.

    Macht euch selbst ein Bild.

    Untereinander kann man die Autos/Motoren nur schlecht vergleichen, wir reden von Drehmomenten von 60-100N/m, je nachdem wie gut die Mechanik ist.

    Der Riementrieb-Lager, Riemen selbst, Now-Kette + Schienen, Kühllüftererschränkung+Visco, Lager Wapu, Lager Automatik, usw., da hat man schnell +/- 100% Unterschied zwischen zwei Autos. (Nicht umsonst kann man grob rechnen, daß 30% des weltweiten Energieverbrauchs in der Reibung verpuffen!)

    Genau der Unterschied bleibt gleich, wenn man nur das Öl wechselt und vorher und nachher misst.

    Bitte auch immer bei Betriebstemperatur, die Visosität spielt eine Rolle.

    :-) Castrol hat schön designte Öldosen :-) Die Werkstätten empfehlen das Öl, an dem sie am Meißten verdienen!

    Ein Meguin Öl, daß die Werkstatt im Einkauf für 1,8€/Liter kostet, bringt ihm mehr, wie ein Fuchs für 3,5€/Liter....... x 8 + Filter + Entsorgung,

    Gruß

    Th

    Hallo Thomas
    Motul ist doch ein renommierter Motoröl - Hersteller...??

    Aber messt bei den Autos auch mal den Strom der Leerlaufsteller, kann das eine Mercedes - Werkstatt messen und was sagt das aus, wie soll der Wert sein?

    Hallo Andreas,

    man kann pauschal nicht sagen so oder so viel ist ein guter Wert, da ist jeder Motor/Auto anders.

    Da machen Kleinigkeiten viel aus, z.B. Ladestrom der Batt, Primärpumpe des Getr. usw..

    Aber man kann den Unterschied zwischen vorher und nachher messen, das ist entscheident, ansonsten gleiche Bedinungen vorrausgesetzt.

    Ich bin mir jetzt nicht mehr 100% sicher, aber ich glaube mit zunehmender Pulsweite wird der Leerlaufsteller zugefahren.

    Sprich der Motor benötigt um 600 oder 700U/min Leerlaufdrehzahl zu generieren, weniger Luft... d.h. Leistung.

    Je weiter der Steller zugefahren wird um so besser ist das.

    Über Motul habe ich noch nichts Negatives gehört, aber auch noch nicht gefahren/gemessen.

    Gruß

    Th

    Hi,

    ja klar waren in dem Zusammenhang die K&N Luftfilter gemeint.

    -

    Bin gerade vom Kerzenwechsel bei der Africa Twin zurück.

    LmaA was eine Sch..., Honda gibt 1,5h vor, ich mit versiertem Honda Schrauber haben 3,5h gebraucht.

    Da braucht man Nerven wie Drahtseile, vor lauter Klipps Klapps und pups.... 3cm vor dem Kerzenloch klemmts daran, daß der Schlüssel vor lauter Kabel Spulen und Schläuchen nicht reingeht.

    Ohm, gut; man muß es nur Alle 60.000 machen... ....aber die Spreiznieten sind Klasse, durchdrücken = frei; anschließend den Mittelpin zurückdrücken ....!

    -

    Zum Thema Ölhersteller sei noch etwas gesagt.

    Es gibt nicht viele Ölhersteller in Europa, das meißte was auf Verpackungen drauf steht, sind Verkaufsmarken oder Ölmischer, die Öl vom Hersteller kaufen und additivieren.

    Z.B. ist Castrol eine Verkaufsmarke von BP, genau wie Aral oder Esso.., der größte europäische Ölhersteller ist Fuchs.

    Gruß

    Th.

    Hallo Andreas,

    ich sage Euch nur, nehmt ein renomierten Ölhersteller und wechselt das Öl regelmäßig.

    Ob ein oder zwei Jahre ist wurscht, das können die Öle inzwischen (ich gehe mal von einem Jung/Oldtimer mit rel. wenig Fahrleistung aus <10.000Km/Jahr).

    Bei jedem zweiten Wechsel auch den Filter mit wechseln, das reicht.

    (Ein Filter wird im Gebrauch immer besser, von der Filterwirkung her, irgendwann hat er nicht mehr genug Flow und dann muß er raus*)

    Aber messt bei den Autos auch mal den Strom der Leerlaufsteller und schließt Euch hier im Forum kurz.

    Stromaufnahme (pulsweitenmoduliert) bei Leerlaufdrehzahl x bzw. die Veränderung deuten auf mehr oder weniger Reibleitung hin!

    In neueren Fz kann man das Leerlaufdrehmoment (ohne Verbraucher) direkt im Comuter ablesen, beim SL, nur indirekt.

    Und bitte kein K&N Blödsinn in die Auto's reinbauen, so etwas ist echt schlecht, s. Klassifizierung von Filtern über die Beta-Werte....Beta 10, 100, 1000 usw..

    So etwas ist teuer, filtert schlecht und bei neuen LMM, überzieht man diesen auch noch mit einem Ölfilm, woraufhin der sich beleidigt und fehlsichtig wird.

    Ich verwende nur orginal Öl und Luftfilter, nicht Alles was so angeboten wird, ist sein Preis wert!

    Gruß

    Th

    PS:* Unser Ölkreislauf hat ein Überdruckventil, das bei ca. 3-5Bar öffnet.

    D.h. mit steigender Drehzahl, wenn der Öldruck immer höher wird, drückt es das auf und aus dem Hauptstromölfilter wird ein Bypassfilter.

    Je nach Zustand des Motors und Pumpe/Ventil etwas früher oder später.

    Das ist nicht schlimm, wichtig ist, daß die bösen Partikel am Anfang raus kommen und das in Summe nicht zu viele drin sind.

    Anbei mal ein ganz guter Link mit etwas Erklärung über die Verschmutzung von Hydrauliksystemen.

    Das kann man auf den Motor relativiert, übertragen.

    http://www.vsi-schmierstoffe.d…eitsklassen_von_OElen.pdf

    So genau kann man nur mit entsprechender Messtechnik feststellen, die kostet 10.000de von Euro und rechnet sich nur in der Großindustrie, bei richtig großen Anlagen.

    Drum ist bei unseren Fz ist ein regelmäßiger Ölwechsel sinnvoller.

    Hi,

    ja das Thema Öl ist hochemotional.

    Da ich mich auch mit dem Thema beruflich beschäftigen mußte, bin ich etwas mehr geerdet.

    Wenn man sich die Einkaufspreise der Konzerne/Firmen anschaut und dem gegenüber die Verkaufspreise in den Hochglanzvitrinen sieht, wird eins klar.

    Und ganz wichtig die richtig designte Öldose, in Verbindung mit einem hohen Preis!

    Etwas billiges oder besser preiswertes ist da nichts Wert!

    Hier wird richtig Geld verdient und dem Kunden unter dem Deckmantel: "Tun Sie Ihrem Motor doch mal etwas Gutes" das Geld aus der Tasche gezogen.

    Ein Billigöl für 1,8€/Liter oder ein hochwertiges Motoröl für 3,5€, in beiden Fällen wird im Verkauf/Werkstatt ü20€ berechnet.

    In der Autoindustrie zählt nur der Preis und das Fluidmanagement, sprich wie lange kann ich das Öl drin lassen und was kostet uns das?

    - auch die vorgeschriebenen Ölwechsel werden in die Energiebilanz mit einberechnet.

    Und inzwischen wird sogar die Leistungsaufnahme der Ölpumpe kritisch betrachtet, weil auf dem Prüstand messbar!

    (Auch deshalb gibt es in den neuen Motoren elektrisch geregelte Ölpumpen)

    Wie man aber auf das dünne Brett kommt, in in einen 50iger Jahre Motor, ein 5W20 Dieselöl zu schütten, erschließt sich mir nicht.

    Zum Einen waren die Motoren noch nicht so fein bearbeitet wie die heutigen, sprich Oberflächenrauhigkeit und auch die Abdichtungen waren noch nicht so toll.

    Hier möchte ich z.B. an die Kurbelwellenabdichtung mit Stoffbüchse erinnern, daß ist nicht wirklich (lange) dicht.

    Und je dünner das Öl, um so dünner der Schmierfilm, folglich werden immer hier und da Oberfächenpeaks aneinandekommen/sich verschweißen....

    Das zu verhindern ist Aufgabe der EP-Additive und des Schmierfilms.

    Was soll der Quatsch mit den alkalischen Dieseladditiven?

    Wenn der Motor lange braucht um Öldruck aufzubauen, würde ich mal das Rückschlagventil im Hauptölkanal überprüfen.

    Bei einer Durchschnittstemperatur ü20°C ist ein aktuelles 15W50 ein guter Kompromiss, sofern es da Vorbehalte gibt.

    Aber jeder muß seine eigenen Erfahrungen machen, beim Öl funktioniert nur "lernen durch Schmerzen"..... :-) 

    Gruß

    Th

    Mahlzeit,

    genau das ist der Grund warum ich Mopedöl fahre.

    Meine Africa Twin oder der Roller, der SL oder die C-Klasse, Alle fahren ein Öl seit ü10Jahren.

    Außerdem hat mich bei dem Öl das Haftvermögen beeindruckt.

    Durch die Polarität der Moleküle gelingt es Fuchs das das Öl extrem anhaftet.

    Stellt man den Motor ab und prüft den Ölstand, steht das Öl irgendwo zw. den Markierungen am Messstab.

    Am nächsten Tag ist das Öl ca. 1cm den Messstab hochgekrabbelt.

    Das da noch ein paar Additive für die Kuplung drin sind, stört mich nicht.

    Freigaben müssen auch immer beantragt werden....

    Die aktuellen Dieselöle sind extrem niedrig additiviert, weil die Additive bei der Verbrennung Asche erzeugen.

    - Probleme bei der katalytischen Behandlung.

    Jetzt werden diese "Low Asch" oder Spasch, als non plus Ultra verkauft. :-) 

    Gruß

    Th.

    PS: Stromaufnahme Leerlaufsteller: Wie rum war's nochmal? Der Leerlaufsteller wird mit größerem Strom zugefahren, oder?

    Hallo Hartmut,

    mach's nicht so kompliziert und an Zahlen fest, laß es bei einem 10er Öl gut sein.

    (So knapp 20centisoke bei 100°C sollten es in unseren Breiten schon sein, - das ist nicht linear)

    Hier nochmal der Link von dem Öl das ich fahre.

    Ein Vollsyntet mit 10W50:

    https://www.motor-talk.de/foru….html?attachmentId=735024

    Und bevor Du wechselst, mess mal die Stromaufnahme des Leerlaufstellers.

    - und dann mit dem neuen Öl.

    Daran kann man das gut festmachen, ob sich die Reibleistung geändert hat.

    Gruß

    Th.

    Hallo Hartmut,

    ja es bezog sich auf die 0W... Öle.

    Jeder Ölhersteller veröffentlich die Datenblätter seiner Öle, da sind die Werte aufgeführt.

    Hier mal ein Link: http://motoroel.prolytik.de/im…ntent/files/0321001PI.PDF

    Da steht dann z.B.:

    Kinematische Viskosität bei 40°C

    IP71

    100,5 mm²/s

    Kinematische Viskosität bei 100°C

    IP71

    14,7 mm²/s

    Die mm²/s sind die centisoke.

    Das muß man sich vorstellen wie die Blende eines Foto, die entsprechend der Fläche geöffnet wird um die kalibrierte Ölmenge pro Sekunde durchzulassen.

    Je größer der Wert um so dickflüssiger, ein Öl mit Viskosität 0 entspricht Wasser.

    Ich hoffe das war einigermaßen verständlich.

    Gruß

    Th.